Saturday, April 4, 2009

Smoked Black Cod

Fisherman friends of ours gave us some wonderful smoked black cod; actually sablefish. It is a delicacy because of it's oily richness and strong smoked flavor. It is a Norwegian specialty and the descendants of the early Norwegians here in Petersburg are holding up the tradition of smoked fish.

It is very easy to prepare, just cook the fish fillet in a little water for 5 minutes or bake it at 180C for 15 minutes.We enjoyed it with tomato salad with basil and potatoes in parsley butter.

Thanks Lizzi, Harold and Katie!

Tuesday, March 31, 2009

North Douglas Foodblog

Das Kochen in den letzten Wochen 4 Wochen am Arktischen Meer, war meist reduziert auf Nudeln mit Tomatensauce. Ich habe versucht die Saucen aufzupeppen mit Gemuese, Karibuwuersten oder Schinken, aber es war doch immer noch eine Sauce aus dem Glas.
Immerhin besser wie eine Sauce aus der Dose, oder? Auch der Parmesankaese aus der Plastikdose hat nicht dazu beigetragen, den Geschmack zu verfeinern. Dann gab es noch die Tomatensuppe aus der Dose, Erbsensuppe aus der Dose und das Cheese Sandwich nicht zu vergessen. Zur moralischen Unterstuetzung haben "Freunde" aus Juneau mir folgendes Rezept geschickt, waehrend ich mich entscheiden musste, welche Dose es heute sein darf zum Abendessen.


Dear Martina,

we were inspired by your little food blog, though we couldn't understand it because it was in German. So last night, Cindy, Scott and I did our own blogging.

We had tasty Moroccan stuffed peppers with a Garbonzo Bean and Carrot Tagine. They were both seasoned with sweet curries, cinnamon, cumin and of course onions and garlic. The peppers were stuffed with a combination of sausage and ground beef along with dates, apricots and wild rice. This was then covered in a curried tomato sauce. We thought of you and Doug eating your canned pasta sauce over noodles. We felt badly that we could not share our dinner with you!
(Maybe a little hint of sarcasm)

All our best,

Cindy, Scott, John
Dear John, Scott and Cindy,

It is good to know that I have so thoughtful and caring friends. I am
getting pretty good in cooking pasta with canned sauce. A little hint of
salt and pepper does wonder. And I will be happy to share my cooking with
you, next time I am staying in your house so you don't miss out on that
wonderful, flavorful experience.

All my best and get ready for a mindblasting pasta with tomatoe sauce.
Martina

Saturday, March 28, 2009

Eskimo Epicurean

Wir waren 4 Wochen an der Bering and Chukchi Sea, davon 1 Woche in Barrow, 1 Woche in Point Lay, einem kleinem Eskimodorf mit 120 Einwohnern und 10 Tage in Kaktovik mit 300 Einwohnern. Jeder wartet auf die Karibu-Herden, die normalerweise im Maerz vorbeiziehen. Warum die Herde noch nicht erschienen ist, weiss niemand. Es wurde mir versichert, dass es nicht an den Stuermen liegt, 80km Wind, -40C und Schneesturm. Das sei doch gar nichts, wird uns erklaert! Fuer uns war dieser Schneesturm ziemlich heftig. Das Flugzeug, Marke Caravan, 8 Passagiere plus 2 Piloten und viel Fracht, das uns mit dem Rest der Welt verbindet, naehmlich Barrow, konnte 3 Tage nicht einfliegen, wegen dem "white out".
Hier nun ein kleiner Auszug aus dem Herbst- und Sommermenue in der Arktik, wenn die Waljagd auf Belugawale und Polarwale (bowhead whales) stattfindet. Es werden zwischen 30-60 Belugawale erlegt in Point Lay. In den letzten Jahren ist die Anzahl der gejagten Wale in Pt. Lay auf 30 gesunken (gottseidank), da viele Eskimos das maktat und mikiak nicht mehr als Nahrungsgrundlage essen, sondern eher als Anreicherung ihrer Kost.

Maktat: gefrorene Haut und Fett vom Wal, die Haut ist 2cm dick und die Fettschicht kann bis zu 30 cm dick sein, wird aber von vielen Eskimos nur 10cm dick bevorzugt bei Maktat
Unalik: gekochte Haut und Fett vom Wal, Rest wie oben.
Mikiak: fermentierte Eskimo-Blutwurst. Blut, Fett und Fleisch vom Wal in Stuecke geschnitten und in einem Eimer mit Walblut bedeckt, abgedeckt mit einer Schicht von Walfett, gelagert bei 60F (18C) , 3 x taeglich umgeruehrt, nach 1 Woche ist es fertig zum Essen. Es soll sehr gut
schmecken und Leute sollen bedrunken werden, wenn man zuviel davon geniesst!
Ingaloag: Waldarm (nein, nicht Wald-arm, sondern Wal-Darm) gesaeubert, gewendet, gekocht, in 5 cm lange Stuecke geschnitten, das wird dann vernascht (aehnlich wie Candy?!).
Die Ohrmuscheln, Zaehne und das Baileen (Barten) der Wale wird fuer Kunstgegenstaende und Schmuck verwendet, meistens geschnitzt.
In Barrow werden die Reste des Wales, Knochen, etc. nach Narol gebracht, einer kleinen Ortschaft 3 Kilometer entfernt, und an die Polarbaeren verfuettert.

Ein Stueck Maktak, gefunden im Kuehlschrank, in einer unserer Unterkuenfte!

Wednesday, February 25, 2009

Chicken Cordon Blue

Wir haben gepackt und sind, fast, auf dem Weg nach Barrow, der noerdlichsten Stadt (eher ein Dorf fuer mich, aber naja) der Vereinigten Staaten. Der Kuehlschrank muss geleert werden, alle nicht haltbaren Lebensmittel vernichtet, aehhh, gegessen werden. Ich finde Ziegenkaese und entscheide mich fuer Chicken Cordon Blue mit Ziegenkaese und Prosciutto.
  1. Die Huehnerbrust in Scheiben schneiden und mit Fleischklopfer duenn klopfen (tolles deutsch!).
  2. Mit Prosciutto, Ziegenkaese und Salbei fuellen
  3. Aufrollen und mit Zahnstochern und Metallspiessen schliessen, befestigen? Mir fallen die Woerter nicht mehr ein
  4. Erst in Mehl , dann in Eigelb und dann in ungewuerzte Semmelbroesel waelzen
  5. In eine gefettete Form, Olivenoel und Butter, legen und mit Butterstuecken belegen.
  6. Ofen auf 180C vorheizen und fuer 20-30 Minuten backen.
  7. Die letzten 10 Minuten habe ich es in meine Grillschiene geschoben, um es etwas anzubraeunen.Zutaten:
  • Huehnerbrust
  • Prosciutto
  • Ziegenkaese, weicher,
  • Salbei
  • Olivenoel und Butter fuer Backform
Panade:
  • 2 Eigelb
  • Mehl
  • Semmelbroesel, ungewuerzt
Gekochte Kartoffeln, in Olivenoel geschwenkt, und Rosenkohl, gab es dazu. Aber nur, weil wir, die Kuechenschaben, alles vernichten muessen, bevor wir auf Reise gehen.

Saturday, February 21, 2009

Pasta Schuta

Pasta Schuta gab es oft in meiner Kindheit. Was es genau heisst? Keine Ahnung. Ich habe meine Mutter nie gefragt. Naja, sowas wie, Spaghetti mit Fleischsosse? Das Wort Schuta gibt es nicht im Italienischen, also muss es eine andere Schreibweise haben.

Freunde, gute Freunde, haben uns wieder mit Rehfleisch versorgt. Dieses Mal mit deer sausage. Rehwurst? Klingt merkwuerdig und die Verpackung sieht noch merkwuerdiger aus. Die Wurst ist in einer weissen Plastikhuelle abgepackt, aehnlich Teewurst, aber es ist Hackfleisch, vom Reh, gemischt mit etwas Schweinefleisch, als Geschmacks- und Fetttraeger.

  1. Das Fleisch wird in Oel braun gebraten, Zwiebel und Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten und mit Chilischote und Oregano gewuerzt.
  2. Tomatenmark (habe ich aus Deutschland mitgebracht, denn das gibt es hier nicht in Tuben und ich stehe auf meine Tomatenmark- und Senftuben) und Rotwein dazugeben. Der Wein sollte gerade so das Fleisch bedecken. Kurz einkochen und den Inhalt der Tomatendose einruehren.
  3. Karotten und Lauch dazugeben und fuer 2-3 Stunden auf kleiner Flamme koecheln oder in Backofen. Mein Tulikivi ist noch heiss vom Brotbacken, also schiebe ich es in diesen fuer 3 Stunden, bei 170C, und giesse immer wieder etwas Wein auf, wenn es zu trocken aussieht.
Frisch geriebenen Parmesan ueber die Pasta und Schuta gestreut. Guten Appetit!

Zutaten

  • 1 Pfund gemischtes Hackfleisch (halb Schwein/Rind oder Reh/Schwein)
  • 1 Essloeffel Olivenoel
  • 1 Zwiebel, geschaelt und fein gewuerfelt
  • 2 Karotten, gewuerfelt
  • 4 Knoblauchzehen, geschaelt
  • 1 Dose geschaelte Tomaten
  • 1 Essloeffel Tomatenmark
  • 100-200 ml Rotwein
  • Pfeffer, Oregano und Chilischote zum Wuerzen

Brot backen

Ich habe es gewagt. Mein erster Backversuch. Ok, Ok! Mein zweiter Versuch an Brot. Aber das erste Mal zaehlt nicht. Es war kein Brot, es war ein Hockeypuck, oder mehr eine Waffe. Aber ich habe allen Mut zusammengenommen. Dieses Rezept habe ich durch Sue, thank you, Sue, gefunden und es klang so einfach, dass ich nicht widerstehen konnte, es auszuprobieren. Es ist aus dem Kochbuch Artisan Bread In Five Minutes A Day und wird European Peasent Bread genannt. Wenn das nicht passt!

Im Rezept steht als Einleitung folgendes:
"We live in the upper Midwest, where in the wintertime we dream of vacations along the sunny Riviera."
Das hat mich gleich noch mehr ueberzeugt, ich habe solche Traeume auch oft in lower Southeast Alaska.

Rezept fuer 4 Brotlaibe.
  • 3 cups lauwarmes Wasser
  • 1 1/2 tbsp.=tablespoon= Trockenhefe (granulated yeast)
  • 1 1/2 tbsp. salt

  • 1/2 cup Roggenmehl
  • 1/2 cup Vollkornweizenmehl
  • 5 1/2 cups ungebleichtes Mehl
  • Umrechnungstabelle siehe unten

  • Maismehl (ich habe Sesamkoerner genommen, das tut's genauso)
  1. Mische die ersten drei Zutaten in einer Schuessel
  2. Mische die restlichen trockenen Zutaten (nicht das Maismehl) dazu, mit einem Loeffel, nicht kneten, bis ein glatter Teig entsteht.
  3. Bedecke die Schuessel, nicht luftdicht abdecken, und lass' den Teig fuer etwa 2 Stunden bei Zimmertemperatur gehen.
  4. Der Teig kann sofort verwendet werden, obwohl er einfacher zu handhaben ist, wenn er kalt ist. Falls gewuenscht, kann der Teig auch bis zu 2 Wochen im Kuehlschrank (abgedeckt, aber nicht luftdicht) aufbewahrt werden. (Das finde ich einfach genial!)
  5. Am Backtag, Mehl auf die Oberflaeche des gekuehlten Teiges streuen und ein Stueck abschneiden (Grapefruit-Groesse) und auf bemehlter Arbeitsflaeche zu einem Laib formen. Ich habe die Laibe, alle 4, auf die Sesamkoerner auf Wachspapier gelegt und gehen lassen fuer 40 Minuten.
  6. Den Backofen erhitzen auf 230C. Das habe ich mit meinem Tulikivi Ofen in drei Stunden einschueren nicht geschafft, sondern nur 180C.
  7. Den Laib mit Mehl bestreuen und mit einem Messer Schlitze einritzen.
  8. Den Laib, oder die Laibe, auf ein Backbleck gleiten lassen. (Ich habe 2 Laibe auf einmal gebacken). 1 kleine Backform mit Wasser fuellen und ebenfall auf das Backblech stellen und rein in den Tulikivi fuer ca. 35 Minuten, sagt das Kochbuch.

Ich hatte mein Brot etwas laenger, 45 Minuten, im Ofen, da ich nicht die geforderte Temperatur im Ofen erreicht hatte. Das Brot war nicht knusprig braun, wie bei Sue oder im Kochbuch, es war ziemlich blass, aber es hat sehr gut geschmeckt und I am pretty proud!

Die Umrechungstabelle habe ich bei USA kulinarisch gefunden:

Ein Teaspoon sind fünf Milliliter (wenn es um Flüssigkeiten geht). Ansonsten: Na, eben einen Teelöffel Salz abmessen.

Ein Tablespoon sind 15 Milliliter Flüssigkeit. Für feste Zutaten gilt das obige: Einfach einen gehäuften Eßlöffel abmessen.

Um aus Cups Liter zu machen (gilt nur für Flüssigkeiten): Mit 0,24 malnehmen. Beispiel: 3 cups Wasser sind 0,72 Liter oder 720 Milliliter.

Und diese Kalkulation unter dem Backen?! Gottseidank brauchen wir nur eine Fluessigkeit umzurechnen, bei diesem Rezept.

1 Cup Mehl sind 100 gramm.

Das ist einfach!

Und auch das Food-Lexikon von USA kulinarisch ist Klasse. Danke, dass sich jemand die Muehe gemacht hat, denn mir fallen oft die einfachsten deutschen Woerter nicht mehr ein. Peinlich, peinlich, aber wahr.

Foodbloggerinnen vereint Euch....

...und zwar in Muenchen. Rosa, von der Neuhausener Nudelsuppe, hat es organisiert.

Ein nettes, informelles und unkompliziertes Münchner Foodbloggerinnentreffen wird es sein.

Wann: 1. März um 15 Uhr
Wo: im Edward's in der Ysenburgstr. 13, Ecke Frundsbergstr., nahe Rotkreuzplatz

Leider schaffe ich nicht, daran teilzunehmen, aber vielleicht klappt's ja naechstes Mal. Ich wuensche allen Maedels auf jeden Fall Viel Spass!