Friday, February 20, 2009

Spaghetti mit Spinat und Gorgonzola

Pasta, Pasta! Hmmm! Wenig Zeit heute, da muss auch die Sauce schnell gehen. Spinat habe ich gefroren und den Gorgonzola-Kaese auch im Haus. Wunder ueber Wunder. Butter in einem Topf erhitzen, Knoblauch anschwitzen, Spinat dazugeben und mit 100 ml Huehnerbruehe aufgiessen. 15-20 Minuten koecheln, bis Spinat aufegetaut und saemig ist, dann 1 Blubb Schlagrahm dazu und mit Muskat und frischem Pfeffer abschmecken. Spaghetti al dente kochen in Salzwasser. Dazu gibt's einen gruenen Salat mit Senf/Honigdressing. Und das war's auch schon.

Zutaten: 2 Personen
  • 1 Packung gefrorener Spinat
  • 150-200g Gorgonzola-Kaese
  • 2 Knoblauchzehen, fein geschnitten
  • 1 Essloeffel Schlagrahm
  • 1 Teeloeffel Butter
  • 100 ml Huehner- oder Gemuesebruehe
  • Spaghetti (Menge haengt davon ab, wie gross der Hunger ist)
  • 1 Prise Salz fuer's Wasser

Wednesday, February 18, 2009

Flank Steak vom Grill - grilled flank steak

Grillzeit? Noch nicht ganz, aber ich hatte Lust auf Fleisch vom Grill und die Tage werden jetzt schon etwas laenger. Langsam, aber sicher. Im Sommer grillen wir sehr oft, im Winter naturgemaess etwas weniger. Ein typisches Grillgericht an der Westkueste ist Flank Steak, ein mageres Stueck Fleisch aus der Flanke des Rindes (wer haette das gedacht). Ich kenne es nur mariniert und dieses Rezept ist von Herrn Kuechenschabe.

Marinade:
  • 4 Knoblauchzehen, geschaelt und zerdrueckt
  • 1 Stueck Ingwer, geschaelt und fein geschnitten
  • 150ml Soja-Sauce
  • Saft von 1 Zitrone
Das Flank Steak, 1,5 Pfund fuer 3-4 Personen, wird mit zwei Gabeln bearbeitet, Loecher reingestochen, jegliche Agression wird abgebaut an diesem Stueck Fleisch.
Fleisch in eine Schuessel geben, mit Marinade uebergiessen, luftdicht abdecken und in Kuehlschrank stellen fuer 5-6 Stunden, 1-2 mal wenden.Dazu gibt es Gemuese vom Grill. Im Vorratsraum finde ich so einiges was Verwendung findet:
  • 1 Zwiebel, geviertelt
  • 1 Bund gruener Spargel, in 3-4cm lange Stuecke gebrochen,
  • Zuckerschoten,
  • Schwammerl (Pilze), geviertelt,
  • gelber Squash, in grosse Wuerfel geschnitten,
  • ein paar Kartoffeln, vierteln und bissfest kochen,
mit
  • 3 Essloeffel Olivenoel,
  • Salz, Pfeffer,
  • getroecknete Chili,
  • Rosmarin und/oder Thymian
in einer Schuessel mischen. In den Grillkorb geben und ab geht es auf den Grill.

Das Fleisch aus der Marinade nehmen und ebenfalls auf den heissen Grill legen, ca. 200C, fuer 20 Minuten. Ich mag es medium rare und Herr Kuechenschabe well done, daher bekomme ich die Mittelstuecke. Das Fleisch wird gegen die Faser in duenne Scheiben geschnitten, dazu gibt es ein curried cherry chutney von Chukar Cherries, ein Gedicht. Die Produkte von Chukar Cherries sind hervorragend, z.B. Kirschen mit Schokolade, etc., und wir kaufen immer einiges an Produkten am Pike Place Market, dem Fisch- und Gemuesemarkt in Seattle. So viel, wie wir in unsere Koffer reinpacken koennen und hoffen, dass alles gut in Alaska ankommt mit dem Flugzeug. Passend dazu waere ein gruener Salat. Auf diesen muessen wir aber verzichten, denn wir haben keinen im Haus, und auch nicht im schneebedeckten Garten, und fuer die Bootsfahrt in die Stadt zum Supermarkt, ist es uns zu kalt.


Dafuer haben wir eine Flasche kalifornischen Syrah, Queen of Hearts, der mehr verspricht und doch etwas zu "schwach" ist. Flank steak und chutney vertragen schon einen more powerful wine.

Monday, February 16, 2009

Schweinefilet in Senf/Orange Sosse mit Blaukraut - pork tenderloin

Nach einem abhaertenden Saunagang, hatten wir und unsere Gaeste einen gesegneten Appetit.
Nur die haertesten kommen durch, und bekommen was zu Essen!

Wir essen sehr selten Schweinefleisch, aber ein Filet kommt mir immer wieder auf den Tisch (obwohl ich gegen einen guten, knusprigen Schweinebraten, auch nichts einzuwenden habe). Ich bereite das Schweinefilet im ganzen zu, nicht in Scheiben geschnitten, dazu gibt es Kartoffelbrei und Blaukraut. Die Kartoffeln sind die letzten von meiner Ernte aus dem Garten und der Blaukraut-Kopf ist aus dem Supermarkt, da mein Blaukraut letztes Jahr nur Blaetter und keinen Krautkopf hervorgebracht hat!

Ich wollte unbedingt den Rosenkohl-Kartoffel-Salat von Cucina Casalinga ausprobieren, da ich ausnahmsweise alle Zutaten im Haus hatte. Naja, fast. Aus Entenbrust wurde Schinken, baked ham, der uns vom Gast gebracht wurde (leftover der Geburtstagsfeier am Tag davor), der war zwar nicht geraeuchert, aber gut salzig und hat vorzueglich gepasst. Das Rezept war der Hit! Dieser Salat haette schon ausgereicht, als Kartoffelbeilage, der Kartoffelbrei wurde aber trotzdem gegessen.
Das Foto leider ohne Rosenkohl, aber glaubt mir, er wurde reingemischt.

4 Personen:
  1. Zwei Schweinefilets am Stueck, mit Knoblauchstiften spicken, mit Senf bestreichen und kraeftig pfeffern mit frischem Pfeffer, in Olivenoel scharf anbraten auf allen Seiten. Im vorgeheizten Ofen -190C - (im Tulikivi-Ofen bei 170C) fuer ca. 15-20 Minuten mit einer geschaelten und in Scheiben geschnitten Orange, das gibt etwas Fluessigkeit und die Suesse passt auch dazu, fertig garen. Das Fleisch aus Pfanne/Topf entfernen und mit etwas Bruehe und Rahm deglazen.
  2. 6 Kartoffeln gewaschen und geviertelt, mit Wasser bedeckt und kochen fuer 10 Minuten. Wasser abgiesen, Milch und Butter dazugeben und mit Handstampfer zerstampfen, bis die gewuenschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz und Muskat abschmecken.
  3. Blaukraut in feine Streifen schneiden, weissen Strunk entfernen. 1 feingeschnittene Zwiebel in Olivenoel anduensten, 1 Loeffel braunen Zucker dazugeben, immer umruehren, bis der Zucker schmilzt. 2 geschaelte und gewuerfelte Apfel und das Blaukraut dazugeben. Wuerzen mit 3 Nelken, Wacholderbeere, 2 Loeffel Orangemarmelade, 1 Glas Orangesaft und eine Prise Zimt. Ca. 45 Minuten koecheln lassen, je nach Geschmack.
  4. Filet in Scheiben schneiden und auf Tellern anrichten
Das Gericht ist relativ schnell zubereitet und schmeckt immer, wie auch dieses Mal. Der Beweis? Es gibt keine leftovers. (oder wir waren alle zu hungrig)
Dazu haben wir die Oellampen angezuendet, romantische Winterstimmung, und es gab einen Blue Moon Pinot Noir von Bridgeview Winerye, der mir sehr gut geschmeckt hat, aber ob er passend was, das weiss ich nicht.

Saturday, February 14, 2009

Klondike Baked King Salmon - ueberbackener Koenigslachs

King Salmon wird in Alaska auch Chinook, ein indianischer (athabascan) Name, genannt. Die Gefriertruhe muss geleert werden, um Platz fuer frischen Fisch zu machen. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass wir, OK,also Herr Kuechenschabe, im Mai unsere Chinooks selber fangen wird. Dieses Rezept habe ich bei Alaska-Seafood gefunden und wollte ausprobieren wie ueberbackener Lachs im Klondike Goldrausch geschmeckt hat.

Zutaten:
Rezept fuer 4 Personen
Klondike Baked King Salmon (25 Minuten Zubereitungszeit)

• 4 Wild Alaska King Salmon Filets

• 2 tbsp. Dijon-Senf
• 2 tbsp. Butter, geschmolzen
• 1 tbsp. Honig

• 1/4 cup Paniermehl
• 1/4 cup fein gehackte Pecannuss oder Wallnuesse, zerhackt
• 2 tsp. Petersilie, kleingehackt

tsp.=teaspoon=Teeloeffel, tbsp.=tablespoon=Essloeffel

Back-Ofen auf 200C erhitzen. Mische Senf, Butter und Honig in einer kleinen Schuessel.
Mische Paniermehl, Nuesse und Petersilie in einer anderen Schuessel. Wuerze die Lachsfilets mit Salz und Pfeffer.

Plaziere Lachs auf Backblech oder Backpfanne und bestreiche es mit der Honigmischung. Die Paniermehlmischung auf die Oberseite streuen und andruecken. Die Backzeit betraegt 10 Minuten pro 2,5 cm. Unser Filet war 5 cm dick, somit war es fertig nach 20 Minuten. Dazu gab es Butterkartoffeln und geduenstetes Gemuese (stir fry).
Das Resultat: Im Rausch war ich nicht, aber die Honig/Senfmischung hat den guten Lachsgeschmack unterstrichen, die Panadenmischung war zu aufdringlich. Werde es das naechste Mal nur mit der Honig/Senfmischung versuchen.

Thursday, February 12, 2009

Apfelkuchen

Apfelkuchen von Peppinella! Als ich das Rezept das erste Mal fand, wusste ich , dass das mein Kuchen ist. Peppinella bezeichnet sich als Back-Legasthenikerin. Was bin dann ich? Ein Back-Muffel. Denn selten gelingt mir ein Backwerk (und ihr werdet sehen, was ich meine). Backen ist eine Herausforderung fuer mich und ich suche immer nach einfachen und "leichten" Rezepten. Das liegt nicht nur an meinem Backofen, genauer gesagt Oefen, denn ich habe zwei, aber bei beiden ist die Temperatur nur schwer oder gar nicht zu regulieren. Dieses Mal wollte ich im holzbefeuerten Tulikivi-Ofen backen, da er gleichzeitig auch das Haus heizt. Nach 3 Stunden hat der Tuli, endlich, die Temperatur von 170C erreicht. Das Rezept verlangt nach 190C, aber der Tulikivi kommt mit weniger Hitze aus, um alle Braten oder Backwaren zu backen. Wie so oft, bin ich nicht im Besitz aller Zutaten die laut Rezept benoetigt werden, diesmal hatte ich nur drei Eier, statt vier. Es muss auch so gehen.

Das Ergebnis ist ein etwas zu trockener Kuchen geworden, wen wundert's, aber er schmeckt uns trotzdem und Schlagrahm ist ein gutes Hilfsmittel, damit es besser runterrutscht. Habe ich gesagt, dass der Kuchen etwas angebrannt ist? Kaum der Rede wert!

Huhn Deja vu....oder Cornish Game Hen...

a la....? Ich bin wieder mal beim Huhn angelangt. Ein Deja vu! Hatte ich das nicht letzte Woche? Ich versuche etwas kalorienbewusster zu kochen, nicht oft, aber immer oefter, denn Herr Kuechenschabe hat etwas an Gewicht zugelegt, seitdem wir die groessten Renovierungen/Reperaturen am Haus hinter uns gebracht haben. Obwohl das natuerlich stark und vehement bestritten wird. Im Kuehlschrank fand ich Karotten, Sellerie und Schwammerl.
Gemuese kleinschneiden und in den Topf geben mit ca. 1/4 Liter Weisswein. Mein Salbei hat auch noch ein paar mickrige Blaetter, die muessen dran glauben. Ich mache eine Salbeibutter und reibe sie unter die Haut vom Huhn, dann das Huhn einreiben mit etwas Olivenoel, Salz und Pfeffer, innen und aussen, und auf das Gemuese legen. Ab in den Gas-Ofen, bei 180C, fuer 1 Stunde. Ach, 5 kleine Kartoffeln habe ich halbiert und noch mitgegart.
Das Gericht hat uns sehr gut geschmeckt und wir haben zu zweit alles verspeist!

Wednesday, February 11, 2009

Waffeln - oder besser gesagt "waffles"

Herr Kuechenschabe ist der Meister der waffles und pancakes. Er wird das Rezept posten, in englisch da sein Deutsch noch nicht ausreicht fuer diesen Blog. Aber die wichtigsten Worte kennt er schon, wie, Schlamassel, Hans Dampf Nudeldrucker und laestig's Wimmerl!

First of all, forget all the drivel about my limited German....let's talk about something important, like waffles. The first thing you will need is a good waffle iron. We've gone through many types and brands from those huge four-plex 1950 "Buick Hood" models to the fu-fu teflon Belgian models that, when greased up, slip out of your fingers like a pumkin seed, and shatter their plastic cases on the floor. We finally settled on a 1930's Lancaster found at Toaster Central. This is a great website and they rebuild all the old good stuff. His basic recipe from The Practical Cook Book by Florence Austin Chase (1915) is:
  • 1 3/4 cups all-purpose flour
  • 1 teaspoon baking powder
  • 1 teaspoon baking soda
  • 2 teaspoons sugar
  • 1/2 teaspooon salt
Sift these ingredients if you have a sifter and the patience. I never do--just use the whisk. Then combine the following liquids:
  • 2 cups milk
  • 2 eggs (well beaten)
  • 1/3 cup vegetable oil
Florence further instructs: "In a medium bowl with a wire whisk, mix the dry ingredients. In a large bowl, mix all wet ingredients. Gradually add dry mixture to the wet, beating until well blended. Batter should be about the same consistency as a medium thick pancake batter. Add more flour to thicken or more milk to thin."

OK, here's Mr. Kitchen Roach's suggestions: Never count the calories....these waffles will not be health food--in fact, you want to add whipped cream at the end to help them slip down. The basic recipe is half flour and half milk (adjust either to find your favorite consistancy). Both ingredients are essential--use good fresh organic milk and any flour you like (wheat germ, etc.). For oil, we use peanut oil--it's high fat but resists smoking/sticking--good for high heat cooking. Beware of peanut allergies. All the other stuff you can tweak to taste. Baking powder is an instant leavening agent and to increase fluffiness more, the classic cookbook Joy of Cooking, recommends folding in the reserved whipped eggwhites just before cooking.

Cooking is an art form in itself--each iron will produce a different waffle--so experiment often. (Mrs. Kitchen Roach likes the new Lancaster Iron; the waffles are crispy. To make any waffle crisper, add more sugar/oil--yeah--all the good stuff).

Last, eat these with gluttonous abandon immediately. Add in this order:
  • first the fresh waffle, then
  • light amber maple syrup
  • fresh fruit (we love strawberries or an Alaskan favorite--frozen 5 berry mix)
  • lots of whipped cream

Ich glaube, ich sollte mal die Tischdecke wechseln!?